Klassenfahrt nach Ratingen - Bericht Tag 1

Aufbruch (Frau Maurer) 


Unsere Klassenfahrt begann am Mittwoch, den 26.9.18 an der Schule. Nach dem Einladen des Gepäcks in das Auto eines Vaters fuhren wir mit der Aussicht auf zwei Tage traumhaften Sonnenschein mit dem öffentlichen Bus nach Ratingen. Von kleinen Rangeleien beim Warten auf den nachfolgenden 2. Bus und der Übelkeit eines Kindes abgesehen verlief die Fahrt sehr ruhig und unproblematisch. In der Jugendherberge angekommen, lernten wir zuerst den Spielplatz kennen, denn in unsere Zimmer konnten wir erst nach dem Mittagessen. Das Betten beziehen war für viele Kinder sehr schwierig, weil die Bettwäsche anders zu händeln war als zu Hause. So mussten wir Lehrerinnen erst einmal zahlreiche Erklärungen und Hilfen geben, bis alle Betten schlaffertig waren.






Bau des Bandenunterschlupfs (vorbereitet von Melina und Angel)
Am ersten Nachmittag waren wir im Wald, da haben wir einen Bandenkreis aus Stöcken gebaut. Wir durften nur totes Holz verwenden, das überall herumlag. Jeder hat Stöcke getragen, manchmal auch zu zweit. Uns hat es Spaß gemacht. Danach tauchten Bruder Tack und Robin Hood auf und haben uns Aufgaben gestellt. Bei Erfüllung der Aufgabe bekamen wir eine Karte, die in unsere Schatzkiste im Bandenunterschlupf gebracht werden musste. Kurze Zeit später kam ein Soldat - das war M, unsere Spielleiterin - und hatte eine Kanone dabei. Die Kanone war ein Ball. Wurde man von der Kanone getroffen, musste man eine Karte aus der Hand oder aus der Schatzkiste abgeben. Am Ende hatten wir trotzdem mehr Karten in unserer Schatzkiste als der Soldat.


Wo ist Ole? (vorbereitet von Paula, Maya und Elisa)
Ole ist ein Gummischwein zum Spielen, „Wo ist Ole?“ ist ein Gruppenspiel. Wir spielten es, als wir aus dem Wald kamen. Alle Kinder standen hinter einer Startlinie. M stand gegenüber, das Schwein lag zu ihren Füßen. Wenn M sich umdrehte und rief „Wo ist Ole?“, liefen alle Kinder in ihre Richtung. Man durfte sich nicht mehr bewegen, wenn M sich wieder zurückdrehte, sonst musste man an die Startlinie zurück. Wir mussten es gemeinsam schaffen, M das Schwein zu klauen, ohne dass sie wusste, wer es genommen hat bzw. gerade festhielt. Der Rückweg funktionierte genauso wie der Hinweg, man durfte sich nur bewegen, wenn M sich umgedreht hatte und „Wo ist Ole?“ rief.
Dieses Spiel hat uns viel Spaß gemacht. Es machte am meisten Spaß, wenn M sich zu uns umdrehte und jeden nachmachte in seiner Pose, dann mussten wir lachen. Es war spannend, wenn schon einer Ole geklaut hatte und ihn versteckt hielt. Lustig war auch, wenn M Oles Bauch drückte, weil er quiekte wie ein echtes Schwein.

Der Lichtergang (vorbereitet von Destiny und Elena)
Am Mittwoch haben wir noch um 20.30 Uhr eine Nachtwanderung in den Wald gemacht. Es war die Mutprobe, ob wir für Robins Räuberbande geeignet sind. Wir waren alle ganz aufgeregt. Es war schon sehr dunkel, aber wir durften keine Taschenlampen mitnehmen. Wir sollten unsere Augen an die Dunkelheit gewöhnen. M erklärte, dass wir im Wald leise sein müssten und niemanden erschrecken dürften. Am Anfang war der Weg ganz holperig. Ich, Destiny, bin fast in ein Loch gefallen. Dann stießen wir auf einen Weg, an dem man am Anfang 3 kleine Lampen sehen konnte. Das war der Lichtergang. Er war ca. 500 m lang, sagte M. Man musste immer den neuen Lampen folgen. Diesen Weg sollte nun jeder ganz alleine gehen. Frau Maurer ging als Erste und hat am Ende auf uns gewartet. Viele Kinder waren ganz mutig und haben den Weg ganz alleine geschafft. Einige sind zu zweit gelaufen. M hat als Letzte die Lichter eingesammelt. Es war ein tolles Gefühl, die Mutprobe bestanden zu haben.




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